gesetziminternet.de – Juristische Analysen in zehn Perspektiven.

Auf gesetziminternet.de finden Sie keine oberflächlichen Paragrafen, sondern die Tiefe des Rechts. Unsere Redaktion, Teil des Medienhauses Minformatik Media GmbH aus Hamburg, analysiert Verwaltungsakte, Urteile und Gesetzesvorhaben jenseits der Schlagzeile. In unserem Netzwerk aus Rechtsanwälten, Hochschullehrern, Richtern und Soziologen beleuchten wir jedes Thema aus verschiedenen Blickwinkeln. Wir verstehen Recht als kulturelles Phänomen, in dem sich politische Entscheidungen, wirtschaftliche Zwänge und individuelle Schicksale kreuzen. Jede Analyse fragt nicht nur nach dem "Was ist rechtens?", sondern nach dem "Warum?" – und zeichnet so ein vollständiges Bild der Rechtslage und ihrer Bedeutung für die Gegenwart.

Globale Perspektiven – Unsere Methode

Juristische Tiefenschärfe: Multiperspektivisches Recht

Jede Analyse auf gesetziminternet.de entsteht durch unsere einzigartige redaktionelle Methode: die 10‑Perspektiven‑Analyse. Wir kombinieren Quellenstudium (Gesetze, Urteile, Kommentare) mit literarischem Stil und subjektiver, aber fundierter Bewertung. So entstehen Texte, die Recht in seiner ganzen Komplexität erfahrbar machen.

Das 10‑Perspektiven‑Kettenformat im Detail: Jede rechtliche Fragestellung – sei es die Anfechtung eines Verwaltungsakts, eine Nachbarklage oder ein Asylverfahren – wird aus zehn verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Jede Rolle endet mit einer Frage, die die nächste Perspektive aufgreift. So entsteht ein dichtes, narratives Netz aus Erfahrung, Expertise und Reflexion.

01
Persönlich
Betroffener
02
Experte
Fachanwalt
03
Kultur
Rechtshistoriker
04
Technik
Digitalrechtler
05
Philosophie
Rechtsphilosoph
06
Soziologie
Rechtssoziologe
07
Psychologie
Forensiker
08
Ökonomie
Rechtsökonom
09
Politik
Gesetzgeber
10
International
Vergleich

Was unsere Analysen von konventioneller Rechtsdarstellung unterscheidet

Konventionelle Rechtsdarstellung:

  • Paragrafenketten und Urteilsleitsätze
  • Kommentarwissen ohne Kontext
  • Fokus auf Dogmatik, selten auf Folgen
  • Meist eindimensional aus Juristenperspektive

Unsere 10‑Perspektiven‑Analyse:

  • Verknüpfung aller Ebenen: Gesetzeslage, soziale Folgen, historische Entwicklung, ökonomische Zwänge
  • Narrative Einbettung durch Dialoge mit Betroffenen, Anwälten, Richtern und Wissenschaftlern
  • Praxisbezug: Bedeutung für aktuelle Debatten (z.B. Klimaklagen, Digitalisierung der Justiz)
  • Gesellschaftliche Reflexion: Wie beeinflusst Recht unser Handeln?
  • Dialog-Struktur: Stimmen aus der Justiz, Politik und Zivilgesellschaft im Gespräch

Beispiel: Analyse einer Nachbarklage – Rücksichtnahmegebot und ihre Folgen

01 · Persönlich (Betroffener)
Herr Kühn, Anwohner

„Seit drei Jahren baut mein Nachbar immer weiter – erst die Garage, dann ein Carport, jetzt eine Einfriedung. Meine Terrasse liegt jetzt den ganzen Tag im Schatten. Das Bauamt sagt, alles sei genehmigt. Aber fühlt sich das richtig an? Ich fühle mich machtlos gegen diese ‚legalen‘ Übergriffe.“

→ Frage an den Fachanwalt: Welche rechtlichen Mittel hat Herr Kühn wirklich?
02 · Experte (Fachanwalt)
RAin Dr. Clara Bergmann

„Hier kommt das Rücksichtnahmegebot aus § 15 BauNVO ins Spiel. Selbst wenn die Einzelgenehmigungen rechtmäßig sind, kann die Gesamtanlage unzumutbar sein. Entscheidend ist, ob Herr Kühn dies im Rahmen einer Nachbarklage geltend machen kann. Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist hier differenziert.“

→ Frage an den Rechtshistoriker: Woher stammt das Rücksichtnahmegebot?
03 · Kultur (Rechtshistoriker)
Prof. Dr. Matthias Ebert

„Die Idee der nachbarschaftlichen Rücksichtnahme hat ihre Wurzeln im römischen Recht, genauer in der actio aquae pluviae arcendae. Im 19. Jahrhundert wurde sie im Preußischen Allgemeinen Landrecht kodifiziert. Heute ist sie Ausdruck des verfassungsrechtlichen Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes im Privatrecht.“

→ Frage an den Soziologen: Wie wirken sich solche Konflikte auf das soziale Gefüge aus?
06 · Soziologie (Rechtssoziologe)
Dr. Fatima Öztürk

„Nachbarschaftskonflikte eskalieren oft, weil sie nicht nur rechtliche, sondern auch emotionale und statusbezogene Dimensionen haben. Studien zeigen, dass die Unzufriedenheit weniger mit dem materiellen Verlust als mit dem Gefühl der Ohnmacht und mangelnder Anerkennung zu tun hat. Das Rechtssystem ist hier oft zu starr.“

→ … und so weiter bis zur zehnten Perspektive, ergänzt um eine Zeitleiste der Rechtsprechung.

Mehr zur 10‑Perspektiven‑Methode

Themenwelten auf gesetziminternet.de

Unsere Analysen – immer mit Tiefgang, Kontext und Narration

Ob Sie die Feinheiten eines Verwaltungsakts verstehen wollen, die Mechanismen von Asylstreitigkeiten hinterfragen oder einen fundierten Hintergrundbericht zur aktuellen BGH-Rechtsprechung suchen – jeder Beitrag folgt der 10‑Perspektiven‑Methode.

Öffentliches Recht

Verwaltungsakte, Baurecht, Ausweisungen

Wir analysieren, wie Behördenentscheidungen wirksam werden, welche Rechte Betroffene haben und warum Gerichte manchmal anders urteilen. Mit Bezügen zu Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts.

Zivilrecht

Nachbarrecht, Mietrecht, Schadensersatz

Von der Baumfällgenehmigung bis zum Diesel-Abgasskandal: Wir zeigen die Interessenlagen und die Entwicklung der Rechtsprechung – erzählt aus Sicht von Klägern, Beklagten und Richtern.

Asyl- & Aufenthaltsrecht

Ausweisung, Dublin-Verfahren, Familiennachzug

Komplexe Materie verständlich gemacht: Welche Rolle spielen Therapien, Autismus oder Beziehungen bei Ausweisungen? Wir befragen BAMF-Experten und Richter.

Redaktion & Netzwerk

Unsere Experten – Rechtsanwälte, Professoren, Richter

gesetziminternet.de wird getragen von der Minformatik Media GmbH, Hamburg. Unser Netzwerk vereint über fünfzig Fachleute – von der Fachanwältin für Verwaltungsrecht bis zum emeritierten Verfassungsrichter. Jeder Text durchläuft mehrere Perspektiven, bevor er erscheint.

Chefredaktion

Dr. Sarah Goldstein

Früher wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht, heute verantwortet sie die redaktionelle Linie. Ihre Schwerpunkte: Grundrechte und juristische Zeitgeschichte.

Ressort Öffentliches Recht

Prof. Dr. Ahmet Yilmaz

Experte für Verwaltungsprozessrecht und Migrationsrecht. Er lehrt an der Bucerius Law School Hamburg und schreibt unsere Analysen zu aktuellen BVerwG-Entscheidungen.

Ressort Zivilrecht

RA Dr. Christian Weber

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht. Seine Kanzlei ist auf Nachbarschaftsstreitigkeiten spezialisiert. Für uns bewertet er die praktische Relevanz neuer Urteile.

Neu auf gesetziminternet.de

Aktuelle 10‑Perspektiven‑Analysen

Unsere jüngsten Veröffentlichungen – jede verlinkt den vollständigen Beitrag.

Verwaltungsrecht

Die Komplexität des Verwaltungsakts: Wirksamkeit, Bekanntgabe, Folgen

Was macht einen Verwaltungsakt wirksam? Wann ist er nichtig? Eine multiperspektivische Spurensuche mit Betroffenen, Verwaltungsjuristen und Rechtshistorikern.

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Nachbarrecht

Nachbarklage, Rücksichtnahmegebot und ihre juristischen Implikationen

Welche Grundlagen sind entscheidend? Wer sind die prägendsten Figuren in der Rechtsprechung? Ein Dialog zwischen Anwälten, Soziologen und dem BGH.

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Asylrecht

Ausweisung, Therapie, Beziehung: Die komplexe Verflechtung im Rechtswesen

Wie beeinflussen familiäre Bindungen und gesundheitliche Aspekte Ausweisungen? Eine Analyse mit Verfahrensbeiständen, Psychologen und Migrationsrechtlern.

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Häufig gefragt

Was Sie über gesetziminternet.de wissen sollten

Antworten zu unserer Arbeitsweise, den Perspektiven und dem Mehrwert für Ihr Rechtsverständnis.

Was ist das Besondere an Ihren juristischen Analysen?
Wir praktizieren multiperspektivische Rechtswissenschaft. Jeder Artikel vereint fundierte Quellenarbeit (Gesetze, Urteile, Kommentare) mit soziologischem und historischem Tiefgang. Sie erhalten nicht nur den Leitsatz, sondern verstehen, warum Gerichte so entscheiden, welche gesellschaftlichen Folgen Urteile haben und wie sich Recht historisch entwickelt hat.
Für wen sind Ihre Inhalte gedacht?
Für alle, die Recht tiefer verstehen wollen – vom Jurastudenten, der Gutachten schreibt, über Rechtsreferendare bis zu interessierten Laien, die Behördenbescheide oder Urteile besser einordnen möchten. Unsere 10 Perspektiven machen komplexe Zusammenhänge verständlich.
Wie aktuell sind Ihre Beiträge?
Wir veröffentlichen zeitnah zu neuen Urteilen, Gesetzesänderungen und aktuellen Debatten. Unsere Quellen sind amtliche Entscheidungssammlungen, Fachzeitschriften und Institutionen wie das Bundesministerium der Justiz oder der Bundesgerichtshof. Die 10-Perspektiven-Struktur verleiht der Aktualität stets eine zeitlose, analytische Tiefe.
Bieten Sie auch Material für Studium und Referendariat?
Ja, viele Analysen enthalten Definitionen, Prüfungsschemata und weiterführende Literaturhinweise. Auf Anfrage stellen wir für Hochschulen auch thematische Dossiers zusammen. So werden unsere Inhalte direkt in der juristischen Ausbildung nutzbar – ergänzend zu den klassischen Kommentaren.
Immer zehn Blickwinkel

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Was sagt der Betroffene? Was der Anwalt? Was der Gesetzgeber?

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